Nicht jede Fälschung ist wertlos..

Fälschungen, hauptsächlich der bekannten Fälschern, welche  literaisch erwähnt wurden, bilden Stand 2026 mittlerweile ein eigenes spannendes Sammler Gebiet.

Sicherlich stark zu dieser Entwicklung beigetragen hat wohl das wertvolle Buch vom Autor Richard Schäfer mit dem Titel"Kantonalmarken echt, falsch, verfälscht".

In diesem Werk, werden die echten Marken genau beschrieben anhand von eindeutigen Merkmalen. Dazu werden auch diverse Fälschungen sehr detailiert und präzise mit deren Merkmalen beschrieben. Vorallem die drei grossen Fälscher: Jean de Sperati, Francois Fournier aber mittlerweile auch Exemplare der etwas weniger alten Exemplare von Peter Winter, dem sogenannt letztberkannten professionellen Fälscher der Neuzeit, werden von Sammlern gekauft und auch gesammelt.

 

Grobe Markteinschätzung 2026 gemäss Beobachtungen von Auktionsergebnissen global:

Einzelne Exemplare von Sperati bewegen sich zwischen 150-400Fr.

Fournier: 10-60Fr. für Einzelmarken, komplette Bogeneinheiten (50er-100er Bögen) 500-5000Fr. je nach Marken Motiv. 

Peter Winter: 9-140Fr. für  Einzelmarken, je nach Marken Motiv. 

Gross-Bögen zB. seltener 100er Bogen der Basler Taube als Replik von Peter Winter: 800-2500Fr.

 

Jean de Sperati

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier ist ein fundierter, packender und direkt einsatzbereiter Text für deine Briefmarkenhomepage. Er beleuchtet das Leben, das Handwerk und das paradoxe Erbe des „Rubens der Philatelie“.
 
 

 
Jean de Sperati: Der „Künstler“ unter den Briefmarkenfälschern
Jean de Sperati (1884–1957) gilt bis heute als der beste und gefährlichste Briefmarkenfälscher aller Zeiten. Seine Arbeiten waren so perfekt, dass sie die renommiertesten Prüfer seiner Epoche täuschten und reihenweise echte Zertifikate erhielten. Er selbst sah sich nie als Krimineller, sondern als verkanntes Genie, das die Wissenschaft der Philatelie auf die Probe stellte. Heute sind seine Fälschungen – die sogenannten „Sperati-Fälschungen“ – ironischerweise selbst gesuchte und teure Sammlerobjekte.
 
 
Vom Drucker zum Meisterfälscher
Geboren wurde er als Giovanni de Sperati in Pistoia (Italien). Die Familie brachte die idealen Voraussetzungen für sein späteres „Handwerk“ mit: Sein Bruder war Fotograf, ein anderer Briefmarkenhändler und ein Cousin betrieb eine Papiermühle. Sperati kombinierte dieses familiäre Wissen mit einer Ausbildung als Drucker und Graveur sowie einem tiefen Studium der Chemie.
 
Nach ersten Konflikten mit der italienischen Justiz floh er nach Frankreich und nannte sich fortan Jean de Sperati. In Chambery und später Aix-les-Bains perfektionierte er über Jahrzehnte seine Techniken, die er stolz als „Philatélie d'Art“ (Kunst-Philatelie) bezeichnete.
Wikipedia +3
 
 
Die Methode: Perfektion bis ins Detail
Im Gegensatz zu primitiven Fälschern druckte Sperati nicht einfach Motive nach. Seine Vorgehensweise war hochwissenschaftlich:
 
  •  
  • Echtes Papier: Er bleichte oft billige Originalmarken chemisch aus, um das exakt zeitgenössische Papier inklusive des korrekten Wasserzeichens zu nutzen.
     
  • Lichtdruck-Verfahren: Mit hochentwickelten fotomechanischen Prozessen kopierte er die Druckplatten exakt.
    Philatelic Specialists Society of Canada
     
     
  • Gezielte Alterung: Er stellte eigene Tinten her, die chemisch den historischen Farben glichen, und künstelte Patina sowie täuschend echte Stempel auf.
     
     
  •  
Ob der weltberühmte Schwarze Einser aus Bayern, seltene Schweizer Kantonalmarken oder britische Raritäten – Sperati kopierte über 500 verschiedene Spitzenstücke der klassischen Philatelie.
Wikipedia +1
 
 
Der Zoll-Skandal und der finale Coup
Der Wendepunkt kam 1942: Der französische Zoll fing eine Sendung von Sperati nach Portugal ab, die hochkarätige Briefmarkenraritäten enthielt. Man klagte ihn wegen illegalen Kapitalexports (Zollvergehen) an, da der vermeintliche Wert der Marken astronomisch hoch war.
 
Um einer massiven Strafe zu entgehen, musste Sperati die Karten offenlegen: Er bewies vor Gericht, dass es sich bei allen Marken um von ihm selbst angefertigte Kopien handelte. Die Gutachter trauten ihren Augen nicht. Sperati wurde schließlich nicht wegen Fälschung, sondern lediglich wegen „Betrugs am Zoll“ zu einer vergleichsweise milden Strafe verurteilt.
 
 
Das Erbe: Wenn Fälschungen gejagt werden
Im Jahr 1953 kaufte die British Philatelic Association (BPA) Sperati seinen verbleibenden Lagerbestand sowie seine Klischees und Werkzeuge für eine beträchtliche Summe ab. Das Ziel war es, sein Material vom Markt zu nehmen und die Stücke im Referenzwerk „The Work of Jean de Sperati“ zu dokumentieren, um Prüfern Vergleichsmaterial zu bieten.
David Feldman SA +1
 
Heute erzielen echte Sperati-Fälschungen auf Auktionen – wie bei namhaften Häusern wie dem Auktionshaus Heinrich Köhler oder David Feldman – oft Preise von mehreren hundert oder tausend Euro. Sie werden auf der Rückseite meist mit dezenten Prüfstempeln (z.B. „Sperati“ oder „Reproduktion“) versehen, um den Markt nicht weiter zu verfälschen, und sind die Kronjuwelen jeder Fälschungssamm

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Jean de Sperati: Der „Künstler“ unter den Briefmarkenfälschern
Jean de Sperati (1884–1957) gilt bis heute als der beste und gefährlichste Briefmarkenfälscher aller Zeiten. Seine Arbeiten waren so perfekt, dass sie die renommiertesten Prüfer seiner Epoche täuschten und reihenweise echte Zertifikate erhielten. Er selbst sah sich nie als Krimineller, sondern als verkanntes Genie, das die Wissenschaft der Philatelie auf die Probe stellte. Heute sind seine Fälschungen – die sogenannten „Sperati-Fälschungen“ – ironischerweise selbst gesuchte und teure Sammlerobjekte.
 
 
Vom Drucker zum Meisterfälscher
Geboren wurde er als Giovanni de Sperati in Pistoia (Italien). Die Familie brachte die idealen Voraussetzungen für sein späteres „Handwerk“ mit: Sein Bruder war Fotograf, ein anderer Briefmarkenhändler und ein Cousin betrieb eine Papiermühle. Sperati kombinierte dieses familiäre Wissen mit einer Ausbildung als Drucker und Graveur sowie einem tiefen Studium der Chemie.
 
Nach ersten Konflikten mit der italienischen Justiz floh er nach Frankreich und nannte sich fortan Jean de Sperati. In Chambery und später Aix-les-Bains perfektionierte er über Jahrzehnte seine Techniken, die er stolz als „Philatélie d'Art“ (Kunst-Philatelie) bezeichnete.
Wikipedia +3
 
 
Die Methode: Perfektion bis ins Detail
Im Gegensatz zu primitiven Fälschern druckte Sperati nicht einfach Motive nach. Seine Vorgehensweise war hochwissenschaftlich:
  • Echtes Papier: Er bleichte oft billige Originalmarken chemisch aus, um das exakt zeitgenössische Papier inklusive des korrekten Wasserzeichens zu nutzen.
     
  • Lichtdruck-Verfahren: Mit hochentwickelten fotomechanischen Prozessen kopierte er die Druckplatten exakt.
    Philatelic Specialists Society of Canada
     
     
  • Gezielte Alterung: Er stellte eigene Tinten her, die chemisch den historischen Farben glichen, und künstelte Patina sowie täuschend echte Stempel auf.
     
Ob der weltberühmte Schwarze Einser aus Bayern, seltene Schweizer Kantonalmarken oder britische Raritäten – Sperati kopierte über 500 verschiedene Spitzenstücke der klassischen Philatelie.
Wikipedia +1
 
 
Der Zoll-Skandal und der finale Coup
Der Wendepunkt kam 1942: Der französische Zoll fing eine Sendung von Sperati nach Portugal ab, die hochkarätige Briefmarkenraritäten enthielt. Man klagte ihn wegen illegalen Kapitalexports (Zollvergehen) an, da der vermeintliche Wert der Marken astronomisch hoch war.
 
Um einer massiven Strafe zu entgehen, musste Sperati die Karten offenlegen: Er bewies vor Gericht, dass es sich bei allen Marken um von ihm selbst angefertigte Kopien handelte. Die Gutachter trauten ihren Augen nicht. Sperati wurde schließlich nicht wegen Fälschung, sondern lediglich wegen „Betrugs am Zoll“ zu einer vergleichsweise milden Strafe verurteilt.
 
 
Das Erbe: Wenn Fälschungen gejagt werden
Im Jahr 1953 kaufte die British Philatelic Association (BPA) Sperati seinen verbleibenden Lagerbestand sowie seine Klischees und Werkzeuge für eine beträchtliche Summe ab. Das Ziel war es, sein Material vom Markt zu nehmen und die Stücke im Referenzwerk „The Work of Jean de Sperati“ zu dokumentieren, um Prüfern Vergleichsmaterial zu bieten.
David Feldman SA +1
 
Heute erzielen echte Sperati-Fälschungen auf Auktionen – wie bei namhaften Häusern wie dem Auktionshaus Heinrich Köhler oder David Feldman – oft Preise von mehreren hundert oder tausend Euro. Sie werden auf der Rückseite meist mit dezenten Prüfstempeln (z.B. „Sperati“ oder „Reproduktion“) versehen, um den Markt nicht weiter zu verfälschen, und sind die Kronjuwelen jeder Fälschungssamm

 

Francois Fournier

François Fournier – Faksimiles in Perfektion

Neben Einzelmarken stehen heute besonders die kompletten Bogeneinheiten des weltbekannten Genfer Faksimile-Herstellers François Fournier im Fokus des Marktes. Fournier sah sich selbst nicht als Betrüger, sondern als Schöpfer von Kunstbeilagen für Sammler, die sich die unerschwinglichen Originale nicht leisten konnten.

Seine Grossobjekte erzielen heute beachtliche Preise:

  • Faszination Bogenware: Komplette, unzerteilte Bögen (oft 50er- oder 100er-Einheiten) seiner Nachdrucke sind extrem selten unbeschädigt erhalten geblieben.
  • Marktwert 2026: Während Einzelmarken im zweistelligen Bereich liegen, werden gut erhaltene Komplettbögen je nach Markenmotiv und Seltenheit auf dem globalen Auktionsmarkt mit CHF 2'500.– bis CHF 5'000.– gehandelt.
  • Beliebtes Studienmaterial: Für spezialisierte Philatelisten bieten diese Bögen eine perfekte Vorlage, um die typischen Merkmale und Druckeigenschaften der Fournier-Fälschungen im Detail zu studieren

Seltener 100er Bogen von Francois Fournier um ca. das Jahr 1900

Peter Winter

Das Phänomen Peter Winter: Wenn Fälschungen zur Legende werden

Ein echter Sammler sucht nicht nur nach Schönheit – er sucht nach einer unvergesslichen Geschichte. Und kaum eine Geschichte in der Philatelie ist so faszinierend, kontrovers und begehrt wie die von Peter Winter.

In den 1980er- und 1990er-Jahren versetzte der Bremer Opernsänger die Fachwelt in Staunen. Mit unübertroffenem handwerklichem Geschick, historischem Gespür und modernster Technik schuf er Repliken der wertvollsten Raritäten der Postgeschichte. Von der legendären „Inverted Jenny“ über den „Sachsendreier“ bis hin zur „Basler Taube“ – Winters Arbeiten waren so präzise, dass sie selbst Experten ins Schwitzen brachten.

Heute, Jahrzehnte später, hat sich das Blatt gewendet: Was einst als Provokation galt, ist längst ein eigenes, hochkarätiges Sammelgebiet geworden.


📈 Warum Winter-Fälschungen das perfekte Investment für clevere Sammler sind

Klassische Raritäten sind für die meisten unerschwinglich oder schlummern in Museumstresoren. Peter Winters Meisterwerke schliessen diese Lücke – und bieten messbare Vorteile:

  • Garantiert begrenzte Auflage: Peter Winter produziert nicht mehr. Der Markt ist absolut überschaubar. Jedes Stück ist ein endliches Zeugnis Philatelie-Geschichte.
  • Steigende Marktnachfrage: Immer mehr Sammler spezialisieren sich weltweit auf das Thema „Fälschungen und Repliken“. Die Nachfrage nach gut dokumentierten Winter-Stücken wächst rasant.
  • Wertstabilität durch Historie: Eine Winter-Fälschung ist kein wertloser moderner Nachdruck. Sie ist ein historisches Artefakt, das die Philatelie-Debatten eines ganzen Jahrzehnts geprägt hat.
  • Der Reiz des Verbotenen: Jedes Stück trägt die Aura des genialen Coups. Es ist ein spektakulärer Gesprächsstoff für jede hochklassige Sammlung.


💡 Ihr Einstieg in ein faszinierendes Nischen-Investment

Investieren Sie nicht nur in Papier – investieren Sie in die spannendste Kriminal- und Kunstgeschichte der Briefmarkenwelt. Eine sorgfältig kuratierte Sammlung von Peter-Winter-Repliken verbindet den Nervenkitzel des Seltenen mit einem enormen Wertsteigerungspotenzial.

Sichern Sie sich Ihr Stück Philatelie-Mythos, bevor es ein anderer tut. Stöbern Sie jetzt in unserem exklusiven Bestand an dokumentierten Peter-Winter-Objekten

Seltener 100er Bogen von Francois Fournier um ca. das Jahr 1900

CHF 5’000.00 zzgl. Versandkosten

Seltener kompletter 100er Bogen des sogenannten Genfer Ganzsachen-Ausschnittes GAA7 als seltene 100er Fac-Simile komplett-Bogen.

Diese über 100Jahre alte Bogen hat mittlerweile eine beachtlichen Sammlerwert, meist wurden die Bögen zerschnitten im Einzelwerte zu veräussern oder mittig getrennt um als 50er Bogen Einheit zu verkaufen.

Komplette 100er Einheiten sind äusserst selten zu haben. 

Details anzeigen

Francois Fournier seltener 100er Bogen

CHF 4’800.00 zzgl. Versandkosten

Sehr seltener Fac-Simile komplett Bogen von Francois Fournier um ca. das Jahr 1900, oben sind 50 Exemplare des seltenen Rayon- Blau Druckes und unten 50 Exemplare der Rayon Hellblau, jeweils mit sehr attraktiven Abstempelungen. 

Ein sehr seltener kompletter Bogen. TOP! 

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